Loidhold Open House

Loidhold Open House



28 Jul 15:00 - 29 Jul 23:00 - Sankt Martin im Mühlkreis
Sankt Martin Im Mühlkreis, Oberosterreich, Austria

Route
Mehr Info

20Jahre Loidholdhof Spenden & Helfen
2 Tages Open Air & House am Loidholdhof
Oberhart 9
4113 St Martin
www.loidholdhof.at
2Tages Ticket
35€ VVK mit Ermäßigung für OÖNC
39€ VVK normal
Tickets erhältlich am Loidholdhof, Kulturgasthaus Petermichl, Öticket & alle Bankfilialen

Kultur & Bildung am Loidholdhof:



Musikalische Umrahmung:
Austria4+, Billy&Johnny,IRXN, Grinzinger
Themen der Workshops & Vorträge:
Social Farming
Green Care
Lichtgold
more to come

LICHTGOLD

Der in Norwegen lebende Maler Hannes Weigert hat
zusammen mit Patrick Müllerschön (Schweiz) den Fest-
saal der integrativen Hofgemeinschaft am Loidholdhof
in Oberösterreich ausgestaltet. Der nachfolgende Bei-
trag möchte die Gedanken und Beweggründe ein wenig
beleuchten, die bei der Vorbereitung und Umsetzung
des Projektes maßgebend waren.
Das Motiv: „... der reiches Lichtgold brachte“
Der Farbgestaltung und dem darin enthaltenen Bild-
zyklus gab der Maler den Namen „Lichtgold“ – in
Anlehnung an eine Beschreibung Steiners in „Mein
Lebensgang“
1
von seiner einzigen Begegnung mit dem
da schon geistig umnachteten Friedrich Nietzsche.
Steiner schreibt dort: „Nietzsche, (...) dessen Blick auf
mich gerichtet war, mich aber nicht traf. Die Passivität
dieses lange Zeit verharrenden Blickes löste das Verständ-
nis des eigenen Blickes aus, der die Seelenkraft des
Auges wirken lassen durfte, ohne dass ihm begegnet
wurde. (...) ich hatte vorher Nietzsche gelesen (...), jetzt
hatte ich den Nietzsche geschaut, (...) der aus früheren
Erdenleben reiches Lichtgold brachte, es aber nicht ganz
in diesem Leben zum Leuchten bringen konnte. Ich be-
wunderte, was Nietzsche geschrieben, aber jetzt
schaute ich hinter meiner Bewunderung ein hell-
strahlendes Bild”.
Rudolf Steiner bezeichnet in seinen Ausführungen über
Nietzsche mit dem Wort „Lichtgold“ den Hintergrund
der menschlichen Individualität, das „persönliche
Ideal“ oder auch „höhere“ Selbst des Menschen. Dieses
„Ideal“ kann sich allerdings immer nur ansatzweise und
in Abhängigkeit von gegebenen Bedingungen verwirk-
lichen. Dem vorbehaltlosen und kontemplativen Blick
können sich aber, wie Steiner zeigt, die „Tiefenschich-
ten“ der menschlichen Persönlichkeit oder auch das mit-
gebrachte „Lichtgold“ im achtsamen Mitempfinden
offenbaren.
In den Vorbesprechungen zwischen den Künstlern und
den Mitarbeitern der Hofgemeinschaft war diese Stelle
in Rudolf Steiners Werk deshalb auch ein zentraler An-
knüpfungspunkt bei der Frage nach dem Motiv für die
künstlerische Ausgestaltung.
„Leitsätze für den Arbeitsprozess“
In Rahmen eines gemeinsamen Abstimmungsprozesses
zwischen den Künstlern einerseits und den Verantwort-
lichen, Mitarbeitern und Teilnehmern der Hofgemein-
schaft auf der anderen Seite, wurden die einzelnen
Anliegen und Motive der Farbgestaltung in so genannte
„Leitsätzen für den Arbeitsprozess“ gebündelt und aus-
formuliert:

Allen Beteiligten geht es gerade nicht um einen „schö-
nen“, farbig lasierten Raum.

Die Farbgestaltung soll vor dem Hintergrund des Ein-
gangsmotivs in Form von Wandmalereien, motivischen
und großflächigen Bildern umgesetzt werden.

Die Malereien und Bilder sollen etwas sein, was die
Menschen am Loidholdhof in einer unaufdringlichen
und keinesfalls provozierenden Art über einen länge-
ren Zeitraum begleiten kann und im besten Fall als
„unterstützend“ oder „richtungsgebend“ wahrge-
nommen wird.

Die Bilder sollten den Betrachter durchaus mit der
Schwelle „konfrontieren“, wo das „äußere“ Sehen an
seine Grenzen kommt und die Frage nach dem „inne-
ren“ Blick beim Betrachter wachwerden kann.

Das Gesamte soll eine Art von Bekenntnis der Hofge-
meinschaft zu deren Werten und ihrem durch Anthro-
posophie erweitertem Menschenbild darstellen„Das echte Bild wird erst in der Anschauung, und eben-
so bleibt der Raum, den das Bild in sich birgt, oft lange
unsichtbar, so lange bis der Blick nicht mehr das Einzel-
ne ungeduldig herausgreift, sondern in äußerster Ge-
spanntheit erwartet, dass sich etwas überraschend zeige
und das „Bild zum Blicke“ werde“
2
.
Am malerischen Umsetzungsprozess von „Lichtgold“
konnte der Betrachter in wunderbarer Weise studieren,
was die beiden Künstler in den Wochen und Monaten
der Vorbereitung in sich hineingearbeitet haben. Schritt
für Schritt trat es nun hervor. Einzelne Wände und mit
ihnen das gesamte Raumerleben wurde durch eine
Reihe von Farbstimmungen und Metamorphosen gelei-
tet, deren Kontraste und Widersprüchlichkeiten nicht
hätten größer sein können. Nichts war der Zufälligkeit
oder Beliebigkeit überlassen. Mit malerischer Sicherheit
und sich permanent entlang des farblich gerade noch
„Tragbaren“ bewegend, haben die Künstler einen Farb-
und Bildraum am Loidholdhof entstehen lassen, der in
seiner Intensität und inneren Feuerkraft einzigartig ist.
Dem Betrachter treten wie aus einer imaginären Räum-
lichkeit Bildgestaltungen und Gesichter entgegen, die
diese äußere Farbigkeit und Feuerkraft der Wände in
sich aufnehmen und wie nach innen gewendet intensi-
vieren. Er begegnet dabei fragenden, fürsorglichen, aber
auch „verbundenen“ Blicken, begleitet von liebevollen,
Sicherheit und Schutz gebenden Gesten. Und obwohl
diese Gesichter und Antlitze zunächst etwas „fremd-
artig“ wirken, als Betrachter hat man dabei nie den
Eindruck, dass es sich um wirklich „Fremde“ handelt. Viel
eher entsteht der Eindruck, dass es sich um „alte Be-
kannte“ handelt, die über das erste Erstaunen und
„Irritiertsein“ bald ein Gefühl der inneren Ruhe, der Ord-
nung und des Vertrauens ergießen.
Für die Hofgemeinschaft waren die Tage der Umsetzung
von „Lichtgold“ ganz besondere Tage. Nicht nur male-
risch haben die beiden Künstler dabei einen bleibenden
Eindruck hinterlassen.
CONCLUSIO
„Die Leinwand, ich möchte sie durchstoßen“
3
, so spricht
der moderne Maler und mit ihm auch der heutige Kunst-
betrachter. Im übertragenen Sinne lässt sich dieser Satz
auch auf das soziale Miteinander übertragen. Auch der
sozialtherapeutische Alltag ist von allerlei „Leinwänden“
geprägt, die uns immer wieder den Blick auf das Mit-
einander und Gegenüber verstellen.
Das Projekt „Lichtgold“ und mit ihm die neuen Bilder
stellen einen Versuch dar, zeitgenössisches künstlerisches
Schaffen mit aktuellen Fragen der anthroposophischen
Sozialtherapie in Dialog zu bringen. Damit ist am Loid-
holdhof in einer besonders fruchtbaren Weise „wahr“
und „wirklich“ geworden, was zu dem Grundanliegen
anthroposophischen „Sozialtherapie“ gehört: „Men-
schen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten, Her-
künften und Professionen einander näher zu bringen,
im gegenseitigen Lernen voneinander zu profitieren und
mit Respekt und Achtsamkeit ein zeitgemäßes Mitein-
anders zu realisieren“.

DIE UMSETZUNG
„Das echte Bild wird erst in der Anschauung, und eben-
so bleibt der Raum, den das Bild in sich birgt, oft lange
unsichtbar, so lange bis der Blick nicht mehr das Einzel-
ne ungeduldig herausgreift, sondern in äußerster Ge-
spanntheit erwartet, dass sich etwas überraschend zeige
und das „Bild zum Blicke“ werde“
2
.
Am malerischen Umsetzungsprozess von „Lichtgold“
konnte der Betrachter in wunderbarer Weise studieren,
was die beiden Künstler in den Wochen und Monaten
der Vorbereitung in sich hineingearbeitet haben. Schritt
für Schritt trat es nun hervor. Einzelne Wände und mit
ihnen das gesamte Raumerleben wurde durch eine
Reihe von Farbstimmungen und Metamorphosen gelei-
tet, deren Kontraste und Widersprüchlichkeiten nicht
hätten größer sein können. Nichts war der Zufälligkeit
oder Beliebigkeit überlassen. Mit malerischer Sicherheit
und sich permanent entlang des farblich gerade noch
„Tragbaren“ bewegend, haben die Künstler einen Farb-
und Bildraum am Loidholdhof entstehen lassen, der in
seiner Intensität und inneren Feuerkraft einzigartig ist.
Dem Betrachter treten wie aus einer imaginären Räum-
lichkeit Bildgestaltungen und Gesichter entgegen, die
diese äußere Farbigkeit und Feuerkraft der Wände in
sich aufnehmen und wie nach innen gewendet intensi-
vieren. Er begegnet dabei fragenden, fürsorglichen, aber
auch „verbundenen“ Blicken, begleitet von liebevollen,
Sicherheit und Schutz gebenden Gesten. Und obwohl
diese Gesichter und Antlitze zunächst etwas „fremd-
artig“ wirken, als Betrachter hat man dabei nie den
Eindruck, dass es sich um wirklich „Fremde“ handelt. Viel
eher entsteht der Eindruck, dass es sich um „alte Be-
kannte“ handelt, die über das erste Erstaunen und
„Irritiertsein“ bald ein Gefühl der inneren Ruhe, der Ord-
nung und des Vertrauens ergießen.
Für die Hofgemeinschaft waren die Tage der Umsetzung
von „Lichtgold“ ganz besondere Tage. Nicht nur male-
risch haben die beiden Künstler dabei einen bleibenden
Eindruck hinterlassen.
CONCLUSIO
„Die Leinwand, ich möchte sie durchstoßen“
3
, so spricht
der moderne Maler und mit ihm auch der heutige Kunst-
betrachter. Im übertragenen Sinne lässt sich dieser Satz
auch auf das soziale Miteinander übertragen. Auch der
sozialtherapeutische Alltag ist von allerlei „Leinwänden“
geprägt, die uns immer wieder den Blick auf das Mit-
einander und Gegenüber verstellen.
Das Projekt „Lichtgold“ und mit ihm die neuen Bilder
stellen einen Versuch dar, zeitgenössisches künstlerisches
Schaffen mit aktuellen Fragen der anthroposophischen
Sozialtherapie in Dialog zu bringen. Damit ist am Loid-
holdhof in einer besonders fruchtbaren Weise „wahr“
und „wirklich“ geworden, was zu dem Grundanliegen
anthroposophischen „Sozialtherapie“ gehört: „Men-
schen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten, Her-
künften und Professionen einander näher zu bringen,
im gegenseitigen Lernen voneinander zu profitieren und
mit Respekt und Achtsamkeit ein zeitgemäßes Mitein-
anders zu realisieren“.
In diesem Sinne nochmals herzlichen Dank an die
Künstler und die Einladung an alle Interessierten, „Licht-
gold“ vor Ort wahrzunehmen und zu erleben.
Literatur:
1
Steiner, R. : Mein Lebensgang, S.253-254. Dornach 1995
2
Ders.: Vier Mysteriendramen, S. 122. Dornach 1981
3Weigert, H. : Blick und Bild. Vom Eintreten in die Welt des
Bildes. In: Das Goethanum, Nr. 16/07: Schwerpunkt
Umgang mit Bildern. Dornach 2007
Hannes Weigert leitet eine Malwerkstatt in Vidaråsen, einer
sozial-therapeutischen Lebensgemeinschaft in Norwegen.
Seit 1992 künstlerische Zusammenarbeit mit Patrick
Müllerschön (
Kores Haus
, Bildräume 1996-2003.
Lichtgold
,
Wandmalerei 2009). Kontakt: hannesw@frisurf.no

Achim Leibing arbeitet seit 1999 in der Landwirtschaft.
Er ist Mitglied im Hofleitungsteam und Hofsprecher. Seit 1999
lebt er am Hof.
SOCIAL FARMING
Aufgaben am Tag ...
Am Morgen, meist wenn die übrige Stallarbeit getan
ist, werden die Hühner freigelassen. Es ist eine Freude,
ihnen dabei zuzusehen, wie sie durch das kleine „Türl“
in die Freiheit stürmen und sofort im Stall, am Mist-
haufen oder auch auf der Wiese mit der Suche nach Wür-
mern, Fliegen oder Körnern beginnen. Wenn sich der
Stall geleert hat, wird (biologisches) Futter nachgefüllt,
die Wassertränken werden gereinigt und befüllt und
Muschelkrit gestreut. Letzteres dient der Zufuhr von
Kalk, den die Hennen zum Aufbau der Eierschalen drin-
gend benötigen.
Danach werden die Eier aus den Nestern genommen und
deren Anzahl genau dokumentiert. Am Abend gehen
die Hühner, sobald die Dämmerung einsetzt, freiwillig
zurück in den Stall und das Türl wird wieder vorge-
schoben.
In regelmäßigen Abständen muss der Stall natürlich auch
ausgemistet und die Nester gereinigt werden. All diese
Aufgaben übernehmen gewöhnlich unsere betreuten
Mitarbeiter am Hof.
... und übers Jahr
Wenn im Frühling nach der Schneeschmelze die Eierpro-
duktion geradezu „explodiert“, beginnt auch die Zeit
des Brütens. Da wir bei unseren Hühnern am Hof aus-
schließlich auf natürliche Reproduktion setzen, ist dies
ein sehr entscheidender aber auch heikler Vorgang.
Während sich Herbert um die natürliche Befruchtung
der Eier kümmert, ist es unsere Aufgabe, die Bruthen-
nen zu erkennen und ihnen zum richtigen Zeitpunkt ge-
nügend Eier unterzuschieben.
Bruthennen erkennt man daran, dass sie das Nest bei
der Eierabnahme nicht wie gewöhnlich fluchtartig ver-
lassen, sondern ihr Gelege verteidigen und beginnen,
nach der Hand des „Eierdiebes“ zu hacken. In diesem
Fall sind dicke Handschuhe von großem Nutzen. Die Eier
werden gesammelt und können, wenn sie regelmäßig
gewendet werden, bis zu zwei Wochen bei Zimmertem-
peratur gelagert werden.
Sind genügend Eier vorhanden, so werden die Bruthen-
nen von den anderen Hennen separiert und auf bis zu
15 Eier gesetzt („angesiedelt“).
Dies ist entscheidend, da die Eier zur selben Zeit bebrü-
tet werden müssen, damit die Küken zur selben Zeit
schlüpfen. Würde ein Ei bereits früher bebrütet, so
würde das Küken früher schlüpfen und die Henne wür-
de das Nest vorzeitig verlassen.
Wenn alles klappt, so bleibt die Henne nun 21 Tage auf
den Eiern sitzen. Wir versorgen sie in dieser Zeit mit Fut-
ter und Wasser, die Henne selbst verlässt das Nest nur
kurz zur Nahrungsaufnahme.
Nach drei Wochen schlüpfen die jungen Küken und ver-
lassen innerhalb kürzester Zeit mit ihrer Mutter das Nest
(„Nestflüchter“). Die Anzahl der geschlüpften Hühner
hängt auch sehr stark davon ab, wie gut die Befruch-
tung der Eier geklappt hat.
Es ist wunderschön, die Henne dabei zu beobachten,
wie sie sich um ihre Küken kümmert und wie sich diese
anfangs ganz unter ihrem Federkleid verstecken und
langsam immer unabhängiger werden, bis sie sich
schließlich ganz „abnabeln“ und sich frei am ganzen
Gelände bewegen.
Dieses Bild ist heute leider selbst in bäuerlicher Um-
gebung äußerst selten geworden.
Meist befinden sich unter dem Nachwuchs mehr Hähne
als Hennen und diese müssen, gemeinsam mit dem
alten Hahn, im Herbst geschlachtet werden, um Inzucht
zu vermeiden. Zu dieser Zeit wird auch ein neuer Hahn
besorgt, was aufgrund der Seltenheit der Rasse gar nicht
so einfach ist. Die jungen Hennen werden mit farbigen
Ringen markiert, damit ihr Alter erkennbar bleibt.
Diese werden im nächsten Frühjahr ihr erstes Ei legen,
während die älteren Hühner ihren Lebensabend am Hof
verbringen dürfen und sich als Bruthennen um den Nach-
wuchs kümmern.

Konrad Grünberger arbeitet seit 2003 in der Gärtnerei und
als Wohnbetreuer. Er ist Mitglied im Hofleitungsteam; seit
2009 lebt er am Hof.
Da uns die Zucht und Erhaltung bedrohter heimischer
Haustierrassen am Loidholdhof ein großes Anliegen ist,
gibt es neben den Waldviertler Rindern und den böh-
mischen Waldschafen auch eine besondere Hühnerrasse
am Hof: die Sulmtaler Hühner.
Sulmtaler Hühner stammen aus dem steirischen Sulm-
tal und gehören neben den altsteirer Hühnern zu den
typischen alten und auch gefährdeten österreichischen
Hühnerrassen. Charakteristisch ist die helle Farbe ihres
Gefieders und der markante Federschopf hinter dem
Kamm. Ihre Eier haben einen kräftigen dunklen Dotter
und eine helle Schale, ihr besonders schmackhaftes
Fleisch galt selbst am österreichischen Kaiserhof als De-
likatesse.
Derzeit bewohnen zwanzig solcher Hennen und ein
Hahn, der im übrigen Herbert heißt, unseren Hof. Ne-
ben der Erhaltung der Rasse, den Eiern und dem Fleisch
gibt es jedoch noch weitere gute Gründe für die Hühner-
haltung am Hof: Die Arbeit mit den Hühnern ist ein
gutes und auch beliebtes Aufgabenfeld für unsere be-
treuten Mitarbeiter, die Hühner sind hervorragende
Ungezieferbekämpfer im Stall und nicht zuletzt sind wir
der Meinung, dass „Hendln“ zu einem echten Mühl-
viertler Bauernhof einfach dazugehören
GREEN CARE
„Der Gemüseacker im Jahreslauf“
“Aus den grünen Wiesen steigt schon die Sonn’ entgegen, ruft die stillen Felder wach und
kündet Gottes Segen.“
Nach dem Winterschlaf geht es endlich wieder richtig nach draußen: Auch dieses Jahr wollen
wir wieder Ackergemüse anbauen, um die Küche mit frisch geerntetem Gemüse zu versorgen
und für den Winter Eingelagertes vorrätig zu haben. Zuallererst wird der Mohn händisch aus-
gesät, der ist für die Backstube. Mohnflesserl und Mohnstrudel sind sehr beliebt. Schon im
Winter planen wir mit Hilfe der „Aussaattage“ (Maria Thun) günstige Sä- und Pflanzzeiten, um
das Wachstum zu begünstigen. Auch unsere selbstgefertigten bio-dynamischen Präparate wie
Hornmist und Hornkiesel werden im Laufe der Saison händisch ausgebracht. Dann gehen wir
mit Kübeln und kleinen Besen und versprühen den wertvollen Saft tröpfchenweise wie Weih-
wasser übers Land. Das hilft den Pflanzen, kosmische Impulse besser aufzunehmen und sich
gut mit der Erde zu verbinden. Im Frühjahr werden die vorgesehenen Zeilen mit dem Traktor
gezogen, dann folgt viel Handarbeit! Zuerst ist jenes Gemüse dran, das noch das launige April-
wetter mit seinen Kälteperioden erträgt. Am lustigsten ist das Pflanzen und Säen in der Grup-
pe. Auch Regen hält uns nicht ab! Die Zwiebeln werden gesteckt, die Karotten gleich daneben.
Sie werden mit einer Hand-Sämaschine gesät, Porree und Pastinake folgen. Für jeden gibt es
die passende Arbeit. Jasmin, die gerne sitzt, drückt gemeinsam mit Günter die vorgezogenen
Pflänzchen aus der Multitopfplatte. Günter und Lukas haben „Abstandhalter“ vorbereitet, kleine
Holzleisten, die ein selbstständiges Arbeiten ermöglichen. Clemens pflanzt Porree, legt die 10
cm-Leiste an und pflanzt die nächste Pflanze. Dazwischen werden Ringelblumen und Tagetes
eingesät, unsere „Gesundheitsbeauftragten“. Praktikant Carl und ich versorgen die Zeilen, die
für den Sellerie vorgesehen sind, mit Holzasche, um Kalium anzureichern. Fleißig schaufelt
Günther die Kübel voll, die wir ausbringen. Im April, etwa drei Wochen nach der Aussaat der
Karotten, werden sieben Zeilen in müßiger, aber anstrengender Arbeit abgeflammt, um so
kleines Unkraut zu beseitigen. Die Karotte wird so begünstigt, um nicht gleich vom schneller
wachsenden Unkraut überwuchert zu werden. Nun kommen die Kartoffeln in die Erde. Mitte
Mai wird das Wärme liebende Gemüse gepflanzt, der Sellerie, die roten Rüben, Kraut, Mais,
Bohnen. Ab jetzt muss fleißig Unkraut gejätet werden. Barbara ertastet sich selbstständig den
Weg zum Acker mit dem Stock, sie nimmt sich um das Kraut an. Sonja ist ganz genau und
entfernt auch das kleinste Unkrautpflänzchen. Viele fleißige Hände hacken und werkeln, das
Unkraut landet in der Ackerfurche und vertrocknet. Der Porree muss angehäufelt werden, die
Kartoffeln ebenso. Mit Kübeln bewaffnet gehen wir auf Kartoffelkäferjagd. An diesen heißen
Arbeitstagen ist der „Trinkcontainer“ besonders wichtig. Wir sitzen am Ackerrand und trinken.
Die Kinder kommen gelaufen und haben eine Freude daran, sich eine Karotte, die sicher noch
etwas Zeit hätte, herauszuziehen und zu naschen. Wir lassen sie gewähren, betrachten das
Werk unserer fleißigen Hände mit dem Segen von oben. Bunt durchgemischt wächst hier unse-
re Nahrung, dazwischen leuchten die Ringelblumen wie kleine Sonnen.

Ingrid Haberler arbeitet seit 2001 in der Gärtnerei. Seit 2008 wohnt sie am Loidholdhof.
DIE TOMATE
Die Tomate stammt ursprünglich aus Peru und wurde
erst im 16. Jahrhundert durch Seefahrer nach Europa
gebracht. In ihrer ursprünglichen Form war die Frucht
nur zwei Zentimeter groß und gelb. Sie ist einjährig und
ein Nachtschattengewächs, daher mit Paprika, Anden-
beere und Kartoffeln verwandt. Viele Arten der Nacht-
schattengewächse sind giftig, wie etwa der Stechapfel
oder die Tollkirsche.
Anbau und Kultur der Tomate
Die Tomate bevorzugt einen sonnigen Standort und war-
mes Klima. Optimal sind zwischen 15 und 27
°
C. Sie mag
leichten und gelockerten Boden und gerne auch reich-
lich Mistkompost. Wenn die Tomate nicht krank ist, kann
sie mehrere Jahre an denselben Platz gepflanzt werden.
Die Aussaat der Tomate erfolgt Mitte Februar. Etwa zwei
Wochen nach dem Keimen wird sie vereinzelt (pikiert).
Ins Freiland kann die Tomate ab Mitte Mai, ins Glashaus
oder Frühbeet kann sie bereits ab Mitte April gepflanzt
werden. Wichtig ist, die Tomate tief einzusetzen, damit
sich die Seitenwurzeln entwickeln können, die für die
Ernährung sorgen. Aus den Blattachseln werden den
ganzen Sommer lang regelmäßig die Seitentriebe aus-
gebrochen (ausgeizen).
Gute Nachbarn sind wachstums- und gesundheitsför-
dernde Nachbarn wie Basilikum, Petersilie, Ringelblumen
und Kapuzinerkresse. Höher wachsende Sorten sollten
unbedingt eine Stütze bekommen. Die Tomate hat
gerne ihr eigenes Laub und Brennesselblätter als Dün-
ger, diese werden um die Pflanze oberflächlich in den
Boden eingearbeitet. Sie mag Jauchen und Tees aus Bren-
nessel und Beinwell. Jauche aus Ackerschachtelhalm
wirkt vorbeugend gegen Pilzkrankheiten. Das Laub soll
vor Regen geschützt und auch beim Gießen nicht nass
werden. Durch nasse Blätter wird die Tomate anfälliger
für Pilzkrankheiten wie die Kraut- und Braunfäule.
Schlechte Nachbarn sind Gurken, Erbsen und Fenchel,
weil sie das Wachstum hemmen.
Zur Samengewinnung wählt man einige der schönsten
Früchte und lässt sie gut ausreifen. Man gibt die Kerne
in ein Glas mit Wasser. Nach zwei Tagen bildet sich ein
weißer Schimmel, der weggeschüttet wird. Durch die
dabei entstehende Gärung wird die Keimschutzschicht
der Samen abgebaut. Die Kerne werden gut abgewa-
schen und zum Trocknen ausgebreitet. Bei kühler und
trockener Lagerung bleiben die Tomatensamen bis zu
vier Jahre keimfähig.
Sie ist reich an Vitamin C, Karotin, Mineralsalzen und
natürlichen Fettsäuren und sollte darum möglichst roh
gegessen werden. Aber auch in Soßen, Suppen und
Aufläufen schmeckt sie wunderbar. Die Tomate wirkt
kühlend auf den Körper und ist daher das ideale Som-
mergemüse.

Tanja Wakolbinger arbeitet seit 2009 in der Gärtnerei. Seit
2010 wohnt sie am Loidholdhof.
MENSCHEN-BILDER
Anna arbeitet in der Küche. „Ich mache gerne Pizza und
Spaghetti – mit der Sibylle“, erzählt sie. Sie schreibt das
Tagesmenü in ein Heft und gestaltet die Etiketten für
Eingekochtes. Weiters ist Anna auch in der Holzwerkstatt
beschäftigt. Dort schleift sie gerne Holz und hilft beim
Saubermachen. Manchmal jätet sie im Garten Unkraut,
„aber nur mit der Dorothea“, meint Anna dazu. Manfred
arbeitet in der Bäckerei: „Da machen wir Käseweckerl,
Brotweckerl und Brot. Ich tu putzen, wegräumen und
saugen“. Er wäscht jeden Tag morgens und abends so-
wie am Wochenende das Geschirr ab. Im Winter webt
er Teppiche und Schals in der Weberei. Manfred ist auch
sehr musikalisch, er spielt Flöte in der Flötengruppe am
Loidholdhof und lernt Akkordeon in der Musikschule in
St. Martin.
In der Freizeit sind die beiden gern in ihrer Wohnung.
„Ich habe gerne meine Ruhe, will mit dem Manfred bei-
einander sein. Da reden wir dann und hören Musik“,
erzählt Anna aus ihrem Privatleben. Anna ist auch die
Hoffotografin. Sie fotografiert alle Praktikantinnen und
Praktikanten, die am Hof eine Zeitlang mitarbeiten, und
klebt die Fotos in ein eigenes Album ein. Musik hören
und Texte abschreiben ist eine Leidenschaft, die sie mit
Manfred teilt, nur dass Manfred Liebesromane ab-
schreibt und Anna Zahlenkolonnen. Er hat schon un-
zählige Hefte sauber und geduldig voll geschrieben. Ein
Teil des Wohnzimmers ist wie ein Büro eingerichtet
mit einer Schreibmaschine, vielen Ablagen und einem
richtigen „Chefsessel“. „Wir lesen gerne Zeitung, und
schauen DVDs an (Anm.: Manfred hat eine große DVD-
Sammlung) und wir gehen einkaufen“, vervollständigt
Manfred ihr Freizeitprogramm. Natürlich fahren Anna
und Manfred auch bei den sonntäglichen Ausflügen mit.
Am Sonntag schlafen sie auch gerne aus. Beim Hofurlaub
wählen sie immer die Städtereise aus – sie waren schon
in Rom, Berlin und Hamburg und natürlich in Paris – der
Stadt der Liebe.

Gudrun Reisinger arbeitet seit 2009 als Wohnbetreuerin
am Loidholdhof.
Anna und Manfred
Anna und Manfred sind ein Paar. Sie haben sich am
Loidholdhof kennen und lieben gelernt. Deshalb haben
sie am 5. April 2008 eine Freundschaftsfeier am Hof ge-
feiert – mit Ringen, weißem Hochzeitskleid und einem
großen Fest. Angefangen hat alles einige Jahre zuvor.
Manfred kam 1998 nach der Schule auf den Loidholdhof,
um dort zu arbeiten und zog 2001 im Hof ein. Im selben
Jahr kam Anna, um in der integrativen Hofgemeinschaft
zu leben und zu arbeiten. Hier haben sie sich kennen
gelernt. „Am Anfang haben wir uns heimlich besucht“,
erzählt Anna. Ab Herbst 2004, als klar war, dass zwi-
schen Anna und Manfred mehr als nur Freundschaft be-
stand, wurde den beiden durch eine Betreuerin in einem
wöchentlichen Gespräch eine Paarbegleitung ange-
boten, die sie gerne in Anspruch genommen haben. Es
wurde darüber geredet, was jedem wichtig ist. Im Jahr
2008 fand die Freundschaftsfeier statt – kurz davor sind
sie in eine kleine Zweizimmerwohnung zusammenge-
zogen. Da diese Wohnung für die beiden zu klein war,
zogen sie im März 2010 in die „Praktikantenwohnung“,
die auch über eine Küche verfügt. Nachdem alles fertig
eingerichtet ist und sie mit ihren Eltern Möbel gekauft
haben, sieht ihre Wohnung schon sehr passabel aus. Sie
fühlen sich dort wohl, haben ihr eigenes Reich. Neben
der Versorgung der eigenen vier Wände haben die bei-
den auch noch ihre eigenen Arbeitsbereiche am Hof.

Der Gemüseacker im Jahreslauf“
“Aus den grünen Wiesen steigt schon die Sonn’ entgegen, ruft die stillen Felder wach und
kündet Gottes Segen.“
Nach dem Winterschlaf geht es endlich wieder richtig nach draußen: Auch dieses Jahr wollen
wir wieder Ackergemüse anbauen, um die Küche mit frisch geerntetem Gemüse zu versorgen
und für den Winter Eingelagertes vorrätig zu haben. Zuallererst wird der Mohn händisch aus-
gesät, der ist für die Backstube. Mohnflesserl und Mohnstrudel sind sehr beliebt. Schon im
Winter planen wir mit Hilfe der „Aussaattage“ (Maria Thun) günstige Sä- und Pflanzzeiten, um
das Wachstum zu begünstigen. Auch unsere selbstgefertigten bio-dynamischen Präparate wie
Hornmist und Hornkiesel werden im Laufe der Saison händisch ausgebracht. Dann gehen wir
mit Kübeln und kleinen Besen und versprühen den wertvollen Saft tröpfchenweise wie Weih-
wasser übers Land. Das hilft den Pflanzen, kosmische Impulse besser aufzunehmen und sich
gut mit der Erde zu verbinden. Im Frühjahr werden die vorgesehenen Zeilen mit dem Traktor
gezogen, dann folgt viel Handarbeit! Zuerst ist jenes Gemüse dran, das noch das launige April-
wetter mit seinen Kälteperioden erträgt. Am lustigsten ist das Pflanzen und Säen in der Grup-
pe. Auch Regen hält uns nicht ab! Die Zwiebeln werden gesteckt, die Karotten gleich daneben.
Sie werden mit einer Hand-Sämaschine gesät, Porree und Pastinake folgen. Für jeden gibt es
die passende Arbeit. Jasmin, die gerne sitzt, drückt gemeinsam mit Günter die vorgezogenen
Pflänzchen aus der Multitopfplatte. Günter und Lukas haben „Abstandhalter“ vorbereitet, kleine
Holzleisten, die ein selbstständiges Arbeiten ermöglichen. Clemens pflanzt Porree, legt die 10
cm-Leiste an und pflanzt die nächste Pflanze. Dazwischen werden Ringelblumen und Tagetes
eingesät, unsere „Gesundheitsbeauftragten“. Praktikant Carl und ich versorgen die Zeilen, die
für den Sellerie vorgesehen sind, mit Holzasche, um Kalium anzureichern. Fleißig schaufelt
Günther die Kübel voll, die wir ausbringen. Im April, etwa drei Wochen nach der Aussaat der
Karotten, werden sieben Zeilen in müßiger, aber anstrengender Arbeit abgeflammt, um so
kleines Unkraut zu beseitigen. Die Karotte wird so begünstigt, um nicht gleich vom schneller
wachsenden Unkraut überwuchert zu werden. Nun kommen die Kartoffeln in die Erde. Mitte
Mai wird das Wärme liebende Gemüse gepflanzt, der Sellerie, die roten Rüben, Kraut, Mais,
Bohnen. Ab jetzt muss fleißig Unkraut gejätet werden. Barbara ertastet sich selbstständig den
W
eg zum Acker mit dem Stock, sie nimmt sich um das Kraut an. Sonja ist ganz genau und
entfernt auch das kleinste Unkrautpflänzchen. Viele fleißige Hände hacken und werkeln, das
Unkraut landet in der Ackerfurche und vertrocknet. Der Porree muss angehäufelt werden, die
Kartoffeln ebenso. Mit Kübeln bewaffnet gehen wir auf Kartoffelkäferjagd. An diesen heißen
Arbeitstagen ist der „Trinkcontainer“ besonders wichtig. Wir sitzen am Ackerrand und trinken.
Die Kinder kommen gelaufen und haben eine Freude daran, sich eine Karotte, die sicher noch
etwas Zeit hätte, herauszuziehen und zu naschen. Wir lassen sie gewähren, betrachten das
Werk unserer fleißigen Hände mit dem Segen von oben. Bunt durchgemischt wächst hier unse-
re Nahrung, dazwischen leuchten die Ringelblumen wie kleine Sonnen.

Ingrid Haberler arbeitet seit 2001 in der Gärtnerei. Seit 2008 wohnt sie am Loidholdhof.
DIE TOMATE
Die Tomate stammt ursprünglich aus Peru und wurde
erst im 16. Jahrhundert durch Seefahrer nach Europa
gebracht. In ihrer ursprünglichen Form war die Frucht
nur zwei Zentimeter groß und gelb. Sie ist einjährig und
ein Nachtschattengewächs, daher mit Paprika, Anden-
beere und Kartoffeln verwandt. Viele Arten der Nacht-
schattengewächse sind giftig, wie etwa der Stechapfel
oder die Tollkirsche.
Anbau und Kultur der Tomate
Die Tomate bevorzugt einen sonnigen Standort und war-
mes Klima. Optimal sind zwischen 15 und 27
°
C. Sie mag
leichten und gelockerten Boden und gerne auch reich-
lich Mistkompost. Wenn die Tomate nicht krank ist, kann
sie mehrere Jahre an denselben Platz gepflanzt werden.
Die Aussaat der Tomate erfolgt Mitte Februar. Etwa zwei
Wochen nach dem Keimen wird sie vereinzelt (pikiert).
Ins Freiland kann die Tomate ab Mitte Mai, ins Glashaus
oder Frühbeet kann sie bereits ab Mitte April gepflanzt
werden. Wichtig ist, die Tomate tief einzusetzen, damit
sich die Seitenwurzeln entwickeln können, die für die
Ernährung sorgen. Aus den Blattachseln werden den
ganzen Sommer lang regelmäßig die Seitentriebe aus-
gebrochen (ausgeizen).
Gute Nachbarn sind wachstums- und gesundheitsför-
dernde Nachbarn wie Basilikum, Petersilie, Ringelblumen
und Kapuzinerkresse. Höher wachsende Sorten sollten
unbedingt eine Stütze bekommen. Die Tomate hat
gerne ihr eigenes Laub und Brennesselblätter als Dün-
ger, diese werden um die Pflanze oberflächlich in den
Boden eingearbeitet. Sie mag Jauchen und Tees aus Bren-
nessel und Beinwell. Jauche aus Ackerschachtelhalm
wirkt vorbeugend gegen Pilzkrankheiten. Das Laub soll
vor Regen geschützt und auch beim Gießen nicht nass
werden. Durch nasse Blätter wird die Tomate anfälliger
für Pilzkrankheiten wie die Kraut- und Braunfäule.
Schlechte Nachbarn sind Gurken, Erbsen und Fenchel,
weil sie das Wachstum hemmen.
Zur Samengewinnung wählt man einige der schönsten
Früchte und lässt sie gut ausreifen. Man gibt die Kerne
in ein Glas mit Wasser. Nach zwei Tagen bildet sich ein
weißer Schimmel, der weggeschüttet wird. Durch die
dabei entstehende Gärung wird die Keimschutzschicht
der Samen abgebaut. Die Kerne werden gut abgewa-
schen und zum Trocknen ausgebreitet. Bei kühler und
trockener Lagerung bleiben die Tomatensamen bis zu
vier Jahre keimfähig.
Sie ist reich an Vitamin C, Karotin, Mineralsalzen und
natürlichen Fettsäuren und sollte darum möglichst roh
gegessen werden. Aber auch in Soßen, Suppen und
Aufläufen schmeckt sie wunderbar. Die Tomate wirkt
kühlend auf den Körper und ist daher das ideale Som-
mergemüse.

Tanja Wakolbinger arbeitet seit 2009 in der Gärtnerei. Seit
2010 wohnt sie am Loidholdhof
more to come


Grinzinger

28 Jul 17:00 - 20:00 28 Jul 17:00 - 20:00 - Sankt Martin im Mühlkreis Sankt Martin im Mühlkreis
Sankt Martin Im Mühlkreis, Oberosterreich, Austria Sankt Martin Im Mühlkreis, Oberosterreich, Austria
Loidholdhof Open Air Oberhart 9 4113 St Martin www.loidholdhof.at Findet bei jeder Witterung statt! Support für IRXN Grinzinger Austropop unplugged Besetzung: Gerald Grinzinger...   Mehr Info

IRXN Irgendwo & Irgendwann

28 Jul 19:00 - 23:00 28 Jul 19:00 - 23:00 - Sankt Martin im Mühlkreis Sankt Martin im Mühlkreis
Sankt Martin Im Mühlkreis, Oberosterreich, Austria Sankt Martin Im Mühlkreis, Oberosterreich, Austria
Loidholdhof Open Air Oberhart 9 4113 St Martin www.loidholdhof.at Support: Grinzinger Austropop Findet bei jeder Witterung statt! IRXN beginnt um 20:00 15€ VVK mit Ermäßigung für...   Mehr Info

Billy&Johnny DUO - No Country

29 Jul 17:00 - 20:00 29 Jul 17:00 - 20:00 - Sankt Martin im Mühlkreis Sankt Martin im Mühlkreis
Sankt Martin Im Mühlkreis, Oberosterreich, Austria Sankt Martin Im Mühlkreis, Oberosterreich, Austria
Loidholdhof Open Air Oberhart 9 4113 St Martin www.loidholdhof.at Support für Austria4 Findet bei jeder Witterung statt! 25€ VVK mit Ermäßigung für OÖNCard 27€ VVK normal 31...   Mehr Info

Wiadanano

29 Jul 19:00 - 20:30 29 Jul 19:00 - 20:30 - Sankt Martin im Mühlkreis Sankt Martin im Mühlkreis
Sankt Martin Im Mühlkreis, Oberosterreich, Austria Sankt Martin Im Mühlkreis, Oberosterreich, Austria
Loidhold Open Air Support zu Austria 4 WIADANANO Reisen in Echtzeitmusik. Arnaud NANO Mehtivier Akkordeon, Cajón und Gesang Gotthard Wagner Geige und Gesang Andreas Luger drums...   Mehr Info

BlöZinger Bis Morgen

25 Okt 20:00 - 23:00 25 Okt 20:00 - 23:00 - Sankt Martin im Mühlkreis Sankt Martin im Mühlkreis
Sankt Martin Im Mühlkreis, Oberosterreich, Austria Sankt Martin Im Mühlkreis, Oberosterreich, Austria
BlöZinger Bis Morgen Kultursaal Schulstrasse 11 4113 St Martin im Mühlkreis Ausgezeichnet mit dem österreichischen Kabarettpreis 2017 Seien wir doch ehrlich: Wer von uns hat...   Mehr Info


© 2018 Evenow